"  Jenseits von richtig und falsch gibt es einen Ort, hier können wir uns begegnen "   Rumi
 

Trockenes Schröpfen

Was versteht man unter „Schröpfen“ ?                                                                                               Das Schröpfen ist eine Therapiemethode, die seit über 5000 Jahren in der Volksmedizin bekannt ist und sich viele Generationen hindurch in ihrer Wirkung bewährt hat.

Schröpfen kommt ohne Medikamente und technische Behandlungsgeräte aus und ist, wenn sachkundig angewandt, eine ungefährliche,rasch wirksame Methode, die dem Körper bei seinem Heilungsprozess wunderbar hilft.

Wirkung und Ziel der Therapie                                                                                                                   Schröpfgläser werden auf organzugehörige Zonen oder schmerzhafte Bereiche aufgesetzt. Dort erzeugen sie Hämatome, die einen Reiz auslösen. Dieser Reiz aktiviert örtlich oder allgemein spezifische Heilungsvorgänge im Körper, die für die Genesung notwendig sind.

z.Bsp.

- aktiviert dieser Reiz das Immunsystem (z,B bei Erkältungskrankheiten, Allergie usw.)

- wirkt entzündungshemmend

- wirkt durchblutungsfördernd, was den Stoffwechsel anregt und wichtige Botenstoffe

an den betroffenen Ort schickt.

- wirkt entgiftend


Anwendungsgebiete:

Muskuläre Schmerzzustände und Verspannungen

Rheumatische Erkrankungen, wie z.B. Lumbago, Gelenkbeschwerden

Kopfschmerzen, Migräne, Tinnitus

Bronchitis, Asthma

Grippale Infekte, Infekte

Bluthochdruck, niedriger Blutdruck

Verdauungsstörungen

Vegetative Dystonie

Im 19. Jhd., als die Medizin die chemische Industrie entdeckte sind viele alte Heilmethoden, auch das Schröpfen, langsam in Vergessenheit geraten.

Trotzdem gab es in den vielen Jahren immer Ärzte, die sich weiterhin für diese Methode interessiert und geforscht haben.

So hat die Schröpf-Therapie heute ihren festen Stellenwert in der Naturmedizin und kann selbständig oder in Verbindung mit anderen, auch schulmedizinischen Therapien angewandt werden.